|
|
LOKI 1/2009: Neuheiten: „Alte“ Neuheiten sind die vier Kühlwagen, die Arnold als preisgünstiges Set (HN 1003) anbietet. Wo bleiben eigentlich die italienischen Spitzgiebel-Güterwagen, die Arnold als Neuheit angeboten hatte (das sind gefühlte zehn Jahre her) und die dann doch nie ausgeliefert wurden? Kein N-Hersteller hat die im Programm! Modellbau: Mauerbau mit Modelliermasse als Alternative zum Gips: Ein Kollege war die Husterei beim Auskratzen der Fugen bei Gipsrohlingen leid. Er verwendet eine Modelliermasse, die bei Raumtemperatur tonähnlich aushärtet, je nach Dicke des Materials dauert das bis zu 24 Stunden. Dargestellt wird der Bau einer Steinbrücke in Om, aber egal, in N ist die Arbeit die gleiche. Das Ergebnis rechtfertigt die Mehrarbeit des Selbermachens! Was mir bei den meisten Bausätzen aller Großserienhersteller auf den Geist geht, sind die „Riesensteine“ des Mauerwerks, die im wirklichen Leben nicht mehr hätten transportiert werden können. Wer’s nicht glaubt: Selber mal nachmessen! Anlage: Das Vorbild- und Anlagenthema Seet(h)albahn wird im Januarheft mit Teil 4 abgeschlossen. Daß die Ösis nicht nur schifahren (können), zeigt der Salzburger Modell Eisenbahn Club im ehemaligen Stellwerk das Bahnhofs Salzburg-Partsch. (Kontakte www.smec.at und praesident@smec.at Tel. 0043-664 394 4957) Geschichte: Was hat die Spur TT mit Spur N gemeinsam?? Auf den ersten Blick ist es der geringe Platzbedarf, auf den zweiten gibt es nur eine Handvoll Serienhersteller, aber was war da noch??? Die meist großartig funktionierende internationale N – Kupplung ist ein ROKAL Patent aus der Gründerzeit der Spur TT. Die Schweizer sind –was Modelle angeht- etwas stiefmütterlich behandelt, obwohl bereits ROKAL eine Ae 6/6 im Programm hatte, die auch heute noch eine recht gute Figur macht.
LOKI 12/2008: Anlagenbau: Das Vorbild- und Anlagenthema Seet(h)albahn wird im Dezemberheft mit dem 3. Teil fortgesetzt, im Januar folgt Teil 4 und Abschluß. Modellbau: Internationale Transporte sind heute ohne Container nicht mehr zu bewerkstelligen. Jeder Hersteller hat Containertragwagen im Programm, die mit dem wirklichen Leben meist nur wenig gemeinsam haben. Neue, unbeschädigte Container habe ich noch nie gesehen, deshalb empfehle ich allen Ep V Fahrern den LOKI Artikel zum Altern von Containern. Wie’s gemacht wird, ist ausführlich dargestellt, wie Container in der Realität aussehen, zeigen zahlreiche Farbfotos. Gezeigt wird die Arbeit mit Farbe und Pinsel, es muß nicht immer Airbrush sein! Ein bisserl zu groß für unsere N-Anlagen, aber sehenswert ist ein äußerst detaillierter Schuppen in 1:22,5. Große Rangierbahnhöfe (hier am Beispiel der Raffinerie von PetroPlus) bedienen sich kleiner „Geisterwagen“ auf Schienen zwischen den Normapurschienen, um Güterwagen zu verschieben. Die Umsetzung ins Modell wird hier an H0 gezeigt, in Spur N wird das wohl ein rechtes Gepfriemle, vielleicht traut sich jemand! Vorbild: Die Ae 6/6 ist die klassische Ellok am Gotthard. Ihr und ihren Modellen widmet LOKI ein Sonderheft (leserservice@loki.ch) Law and order: Raubkopien sind in der Medienbranche nichts Neues, inzwischen machen sie auch den Modellbahnern zu schaffen: Die Schweizer Rail Top GmbH hat in China EC-Wagen auf eigenen Werkzeugen fertigen lassen, sie aber nie erhalten. In den Handel gebracht wurden die Modelle über eine bekannte belgische Firma.
LOKI 11/2008: Neuheiten: Als kleines, aber feines Accessoire bring Lemke den klassischen Schweizer PTT Postbus (Gotthard-Bus) in gelb mit Dachträger, der auf keiner Anlage mit dem Thema „SBB“ fehlen darf. Als erster Hersteller bringt Arnold einen zweiachsigen grauen Schüttwagen der SBB, eingestellt von der Firma Haefliger und Kaeser. Minitrix hat ein Digital- Startset mit Schweizer Modellen neu aufgelegt, enthalten eine Mobile Station und (natürlich ) eine Lok Re 4/4² mit Decoder. Modelle: Mitte Oktober findet regelmäßig in zürcherischen Bauma die als „Plattform der Kleinserie“ bezeichnete Ausstellung statt. Nach mageren Anfängen hat sich die Ausstellung zu einem Happening der Branche gemausert (Bericht mit 6 Fotoseiten) Anlagenbau: Im Heft der zweite Teil zum Vorbild- und Anlagenthema Seet(h)albahn; Teil 3 im Dezemberheft, Teil 4 im Januar Die meisten von uns kennen das: Modellbahnstart im Jugendalter, dann Ausbildung oder Studium, Familiengründung und lange keine Zeit fürs Hobby. Wenn man dann wieder einsteigt, hat sich so manches geändert, neue Materialien, neue Techniken und eigene Ansprüche. Warum also nicht erst mal eine Minianlage bauen, um neue Techniken auszuprobieren? Kontakte: Mitte November fand in Stuttgart das Treffen der N-Bahner statt (siehe Bericht).Zur Schweizer Beteiligung siehe auch unter www.spur-n-schweiz.ch
LOKI 10/2008: Neuheiten: Grenzüberschreitend war in der Schweiz schon immer der TGV der SNCF unterwegs, Zeit also für die SBB, auch sowas haben zu wollen. Kato regiert schnell undbietet den TGV auch als SBB-Ausführung in einen limitierten Stückzahl von 300 Exemplaren an. Technisch hat sich nochts geändert, lediglich die Aufschriften sind angepaßt worden. Und: Ebenfalls der Preis, der für das SBB-Modell so heftig angehoben wurde, daß sich sogar eine schweizer Zeitschrift ereifern kann. Modellbau: Eine kleine Bastelei macht aus der Verpackung von CDs oder DVDs eine Drehscheibe, die sich im vorgestellten Beispiel zwar nicht um 360° drehen läßt, mit etwas Grips läßt sich aber auch das bewerkstelligen. Vielleicht bringt ja Hornby N-dlich wieder die Gleisanschlüsse für die gute alte Arnold-Drehscheibe auf den Markt, bei Ebay ist die komplette drehscheibe kaum teurer als drei mal drei Anschlußgleise. Anlage: Die Seet(h)albahn ist SBB-Fans ein Begriff. Die wenigsten wissen jedoch, warum die Loks und Triebwagen so seltsame Warnbemalungen haben: Ursprünglich war die Seetalbahn als normspurige Straßenbahn gebaut worden, die Bremswege „richtiger“ Züge sind natürlich erheblich länger und die Sichtverhältnisse auf herannahende Züge oder Triebwagen sind durch die kurvenreiche Strecke beeinträchtigt. Der Autor hat das 125-jährige Jubiläum zum Anlaß für ein nachahmenswertes Anlagenthema genommen. (Teil 2 im November; Teil 3 im Dezember; Teil 4 im Januar), wobei das vorbild nicht zu kurz kommt. Übrigens: Lemaco hatte –auf Basis des Arnold-Krokodils- das Seetal-Kroko im Programm (ohne Laufachsen, also Achsfolge D 6/6), gelegentlich wird es noch angeboten.
LOKI 9/2008: Anlagenbau: Ein Wunder ist geschehen: Auf zwölf Seiten wird endlich einmal eine ca 6m² große N-Spur Anlage vorgestellt, die sehr sehenswert ist. Vorbild ist natürlich die SBB mit DB-Grenzverkehr und eine Nm-Nebenstrecke.Auf den ersten Blick läßt sich nicht erkennen, ob Spur H0 oder N, da der Erbauer Peco-Gleismaterial mit Unterflurantrieb verlegt hat und so die 15° - Weichen nicht so verräterisch sind. Steigungen haben max. 20 Promille, die Radien im sichtbaren Bereich sind 600 mm, in den Tunneln 400 mm. Auf der Paradestrecke sind die Kurven vorbildgerecht überhöht, die Elloks fahren mit den Pantos am Sommerfeld-Draht (allerdings funktionslos). Für N-Bahner sollte der Kauf des Septemberhefts zur Pflicht gemacht werden. Anregungen gibt es zuhauf! Modell und Vorbild: Die Nm – Freunde werden sich über das 100-jährige Bestehen der Bernina-Bahn in 2010 freuen. LOKI stellt aus diesem Anlaß Vorbild und Modelle der Bernina-Triebwagen BCe 4/4 und BCFe 4/4 vor. Hier gab’s in Nm 1991 von Railino auf Märklin Z – Fahrwerk ein Modell in grün, grün-creme und rot. Vor zehn Jahren brachte Lok 14 den roten Triebwagen ABe 4/4 (Nr. 51 – 55) auf den Markt, beide Modelle sich rar und nur gelegentlich auf Auktionen zu finden. Das einzig erhaltene Seetal-Krokodil De 6/6 wurde von Eisenbahnenthusiasten aufgearbeitet und verkehrt zunächst einmal auf der OeBB. Die Seetal-Krokos wurden in Spur N von Lemaco aufgelegt; der Antrieb wurde damals komplett von den Arnold SBB-Krokos übernommen (das Seetal-Kroko hat keine Vorlaufachse). Die Fahrzeuge werden heute noch regelmäßig angeboten. Aufgrund des Arnold-Antriebs hat die Lok sehr gute Fahreigenschaften! Firmenportrait: LOKI hat ein Faible für Lenz Elektronik und berichtet im aktuellen Heft über den Werdegang von der Therapie des Märklin-Bocksprungs beim Umschalten über DCC bis zu Digital Plus. Seit 7. Juli 2998 gehören Albula - und Bernina – Bahn zum UNESCO-Weltkulturerbe!!
LOKI 7-8/2008: Traditionell sind das die klassischen Urlaubsmonate auch in der Schweiz, also gibt es nur ein halbes Heft je Monat. Modell: WABU bringt mir Dreiachser-Schnellzugwagen (etwa Ep II) etwas Leben in die N-Szene, dazu gibt’s neue Re 4/4 ² in Cargo-Design und rote Re 4/4² mit Klimageräten. Etwas greislich sind die Stromabnehmer, wenn man sich schon die Modelle antut, sollte man mal bei Hammerschmid nach Tauschpantos schauen! Technik – Anlagensteuerung: Mit dem 4. Teil wird der Bericht über die Steuerung einer rein technischen Anlage (ohne Landschaft) abgeschlossen. Es macht wenig Sinn, hier ins Detail zu gehen, der Artikel wendet sich an alle, die bei Steuerung per PC nicht erst bei den Grundlagen anfangen müssen. Gleiches gilt für den Bericht über die BLS-Anlage, deren 3. Teil vorgestellt wird. Der Umfang des Equipments übersteigt jede Heimanlage und mag für eine Clubanlage interessant sein (Netzteil wiegt 30 kg, Steuerung im Schrank 50 kg) Anlagenbau: Spur 0 oder Spur I Anlagen faszinieren durch Detailreichtum und sind vor allem (so sehe ich das) am Gleismaterial zu erkennen, wobei es bei Dioramen manchmal schwireig ist, Modell und Vorbild auf Anhieb zu unterscheiden. Im Heft wird auf zehn Fotoseiten eine H0-Anlage aus dem Toggenburg vorgestellt, die einen Vergleich mit den großen Spuren nicht zu scheuen braucht! Modell und Vorbild: Die Ae 4/7 mit dem Buchli-Antrieb von Fulgurex ist in die Jahre (1983 ausgeliefert) gekommen, dem gleichen Vorbild hat sich HAG vor rund 15 Jahren und jetzt erneut gewidmet. Anlaß für LOKI, das „Uralte“ Fulgures-Modell nochmal nach heutigen Kriterien unter die Lupe zu nehmen. Vorteile (hohes Gewicht) stehen leichten Mängeln (keine Schwungmasse, in der Bescghriftung hat sich einiges getan) gegenüber. Trotzdem kommen die Autoren zur Empfehlung: Bei Angebot und Interesse zugreifen!
LOKI 06/2008: Neuheiten: Leider nur in H0: Hag bringt den sog. Fledermauszug (Nachtzug im Züricher S-Bahn-Netz) in aufwendiger Bedruckung in limitierter Auflage in den Handel. Es handelt sich um den klassischen SBB S-Bahn-Wendezug (Lok mit zwei DoStos und DoSto Steuerwagen). Für dieses Modell würde ich sogar meine strenge Ep.III Beschränkung aufgeben! Auf Seite 68/69 ist ein Foto des Zugs zu sehen: Tanzende Fledermäuse und küssende Flattermänner begeistern vor allem jugendliche Fahrgäste. Minitrix bringt die Farbvariante der Re 485 (BLS, Connecting Europe) mit vier Pantos. Die Technik hört sich gut an: Schnittstelle, zwei Schwungmassen und 5-poliger Motor. Eingesetzt kann die Lok gleich mit den ebenfalls neuen Flachwagen mit Rungen und Holzladung. (gab’s auch schon in der Vergangenheit als Set) Anlagenbau: Eine große H0-Märklin Anlage wird mit vielen Bildern vorgestellt. Offensichtlich wird bei den Bildern der Nachteil der recht starren Mä-Gleisgeometrie. Trotzdem zeugt die Ausgestaltung von Freude und Begeisterung der Erbauer. Ich finde das immer noch besser als von Brandl-Anlagen zu schwärmen und aus lauter Ehrfurcht selber nichts auf die Beine zu stellen. Ein ganz anderes Thema, nämlich eine Waldbahn, hat eine H0-Anlage. Hier ist viel Eigenbau (Gebäude, Brücken…) angesagt. Vergleichbares kann man in N oder besser in Nm nachempfinden, leider ist das Angebot an Waldbahn - Fahrzeugen recht rar. Wie gesagt: Eigenbau auf Mä – Z – Basis.
LOKI 05/2008: Im Editorial macht sich der Herausgeber Martin v. Meyenberg Gedanken über die steigenden Ansprüche der Modellbahner und darüber, warum sich eben diese Modellkollegen dann über die steigenden Preise erregen. Wer beispielsweise freistehende Bremsleitungen am Waggonboden haben will, soll sie mit Ätzteilen nachrüsten und nicht die Gemeinschaft für seine vermeintlichen Ansprüche büßen lassen (Das ist jetzt meine persönliche Meinung) Neuheiten: Lemke liefert für alle Hobbyköche in N den MAGGI-Lastzug in den bekannten Farben; Zugmaschine ist der klassische Ep.III - Laster Mercedes L 3500. Roco legte die Schweizer Be 4/6 in grün und braun mit neuen Betriebsnummern neu auf. Die Fahreigenschaften sind wie beim Vorgängermodell gut, die Zugkraft hat sich leider nicht gebessert, der Preis allerdings schon. Die N-Bahner sollten doe Anstrengungen Rocos honorieren! Der Rote (und Blaue) Pfeil von Hobbytrain wird getestet. Während Form und Farbe sowie die Elektrik positiv beurteilt werden, gibt das Fahrverhalten („der kleine Raser“) Anlaß zur Kritik. Wenn man seinem Modell einen Faulhaber gönnt und Hammerschmid-Pantos draufsetzt, gibt’s nichts mehr zu kritisieren. Allerdings ist dann der Preis für ein Kleinserienmodell (Fulgurex, Bänninger) nicht mehr allzu weit weg …. Anlagenbau: Der Albtraum jedes Modellbahners ist die Fertigstellung seiner Anlage. Im Mai-Heft wird ein Kollege vorgestellt, der mit Unterbrechungen seit 20 Jahren an seiner Anlage arbeitet und die Fertigstellung mit allen Tricks (Einbau von Faller-Car usw) verhindert. Es geht zwar um eine HO-Anlage mit dem Thema einspurige Dampflokstrecke, vielleicht findet ja der N-Bahner einige Anregungen. Modellbahngeschichte: Fast schon Archäologie mußten Modellbahner treiben, die auf der Suche nach dem ehemaligen 600m² - Modell der Berninabahn in Pontresina waren; die Anlage wurde 1973 abgebrochen. Damals gab’s Bemo noch nicht, so half man sich mit Eigen- und Umbauten auf Basis der Märklin HO-Schienen und einem munteren Maßstabsmix. Brawas 60. Geburtstag ist im aktuellen Heft Anlaß für einen Bericht zur Firmengeschichte Technik– Steuerung: Eher zum Staunen als zum Nachbau regt die MpC Steuerung einer Großanlage an, die Bilder sprechen für sich.
LOKI 04/2008 Neuheiten: Die Hobbytrain-Rheingoldlok S 3/6 wird vorgestellt, siehe dazu die letzte Ausgabe des N-Bahners. Minitrix liefert die SBB-Lok Re 482 in Cargo-Version aus; die Lok unterscheidet sich von der Fleischmann Re 481 durch die doppelten Pantos. Die Besprechung ist etwas kritisch, was die Optik angeht, ein Tribut an den günstigen Preis . Feinste Pantos nach Schweizer Vorbild allerdings ohne elektrische Funktion liefert auch Hammerschmid, außerdem bietet er ein Kupplungssystem für Puffer-an-Puffer – Fahren an, dazu für ältere Wagen auch eine eigene Kinematik für den nachträglichen Einbau. Modellbau: Wohl jeder Modellbahner hat sich schon mit mehr oder weniger befriedigendem Ergebnis am Selbstbau von Bäumen versucht. Die HEKI-Nadelbäume dienen als Beispiel für den Mittelweg zwischen Fertigprodukt und Eigenherstellung (4 Fotoseiten) Nur wenige Hersteller bieten Figuren an für den sinngerechten Einsatz des rollenden Materials (zB Bange für die Nm- Reisezugwagen) Ein H-Nuller hat sich ebenfalls darüber Gedanken gemacht und gleichzeitig an die Innenbeleuchtung gedacht. Auf zehn Seiten sind seine Tips, illustriert mit zahlreichen Fotos, nachzulesen. Anlagenbau: Es muß nicht immer eine komplette Anlage sein. Als „Fingerübung“ eignet sich auch ein Diorama. Auf sechs Fotoseiten wird ein (man höre und staune !) N-Schaustück mit dem thema Schwarzwald vorgestellt, mit dem ein Donaueschinger Metzger für seine Wurst- und Schinkenspezialitäten aus dem Schwarzwald Werbung macht. Übrigens: Was meint der Schweizer, wenn er von 170 Stunden für Hüsli bäppä? Eines der häufigsten Themen Schweizer Modellbahner ist die RhB, so auch die HOm-Anlage des Robert Meili (www.meicos.ch) die auf 13 Fotoseiten vorgestellt wird. Besonders interessant sind die Aufnahmen deswegen, weil sie scheinbar im Freien entstanden sind und das scheinbar natürliche Sonnenlicht den modellhaften Eindruck vergessen läßt. Man sieht daran, wie wichtig eine Beleuchtung ist, die seitlich der Bildachse liegt. Literatur: Der Lok-Klassiker Ae 6/6 ist Thema eines LOKI-Sonderheftes mit 140 Seiten. Bestellt werden kann das Heft (€ 19.oo plus Versand) über (Bezahlung auf ein deutsches Konto, keine Auslandsüberweisung) Das alte Heft war sehr schnell ausverkauft und danach sehr gesucht; Interessenten sollten also nicht zu lange warten!
LOKI 03/2008: Das März-Heft berichtet natürlich über die Spielwarenmesse Nürnberg; hier gehe ich nur auf die Neuheiten speziell für den Schweizer Markt ein. Neuheiten: Bei Arnold leben Modelle neu auf, die man aus der Vergangenheit schon kennt: Die Rangierlok Ee 3/3 wird ebenso kommen wie der winzige Rangiertraktor Tm II. Der hat zwar keine Digitalschnittstelle, es paßt aber ein Decoder rein!!! (Rautenhaus schafft das) Das Original hat bei der SBB leider keine große Zukunft mehr, im Winterthurer Güterbahnhof sinnieren 17 TM s über alte und bessere Zeiten. Das klassische Krokodil hat inzwischen eine Schnittstelle bekommen und ist in der Lage, die neuen Güterwagen sanft den Gotthard hinaufzubefördern. Es gibt ein Bierset III sowie die Migros-Kühlwagen mit je 5 Betriebsnummern. Hird wird der Vergleich mit den Brawa-Wagen interessant sein, die gleichfalls avisiert sind. Fleischmann tut was für die Schweiz: DIE klassische SBB Lok ist die Ae 6/6, die zwar von MT verkauft wurde, aber als Einmalserie nie dauerhaft verfügbar war. Die Lemaco-Loks sind ebenfalls nur gelegentlich auf Börsen zu bekommen, die Fleischmänner (oder wer auch immer) haben eine gute Vorbildwahl getroffen. Ebenfalls Schweizer Klassiker sind die BLS-Lok Re 485 und die Re 481 der SBB Cargo. Das es dazu noch einen kompletten S-Bahn DoSto Pendelzug gibt, ist fast zuviel des Guten. Getoppt wird das Angebot von Minitrix mit einem Startset aus Re 4/4 II mit Güterwagen (so schon mal im Angebot), der gleichen Re 485, die auch Fleischmann anbietet sowie wiederaufgelegter Eurocitywagen und Panoramawagen der SBB mit dazugehöriger Re 460. Roco läßt ebenfalls die ÖBB-Eurofima-Wagen wiederaufleben; diese kamen regelmäßig auch in die Schweiz. Fulgurex bringt den gepäcktriebwagen Fe 4/4 (blau, grün und braun) als Kleinserienmodell, Lemaco setzt die TEE-Manie fort mit dem zweiteiligen Lemano-Triebwagen, der hauptsächlich zwischen Genf und Mailand eingesetzt wurde. Anlagenbau: Auf zehn SEHR sehenswerten Seiten zeigt ein Modellbahner in HO, was auf einer kleinen Anlagenfläche machbar ist; Thema des detailreichen und liebevoll ausgestatteten Dioramas ist ein Kleinstädtchen mit Trambahn. Vorbild: Die Rubrik Bahn Aktuell liefert mit zahlreichen Fotos Beweise für die berühmten Ausreden: DB Loks und ICEs in der Schweiz, FS-Wagen hinter SBB-Loks, SNCF TGV unterwegs nach Paris.
LOKI 02/2008: In eigener LOKI-Sache: Die langjährigen Mitarbeiter Bruno Kalberer und Martin von Meyenburg sind jetzt selber zum Herausgeber der LOKI geworden. Adressen siehe unter Mails an redaktion@loki.ch Neuheiten: In N leider Fehlanzeige! Modellbau: Irgendwann will eine Schlepptenderlok ihren Dienst nicht mehr verrichten und hat als Ersatzteillieferant ausgedient. Aus dem ausrangierten Tender könnte man mit wenig Arbeit in einer Küchentischbastelei einen Wagenm zur Unkrautvertilgung machen. Wie’s geht zeigt das Heft! Vorbild: Der Artikel über die Ed 2x 2 / 2 aus dem Januar wird mit zahlreichen Originalfotos fortgesetzt; auch die zahlreichen Modelle werden vorgestellt. Fulgurex hatte ja in 2000 die Ed 2x2/2 in der SBB und SCB – Version im Programm. Große Spuren: Sind ebenfalls ein Heftthema: Eine Arlberg-Anlage in Null wird vorgestellt, dazu der Bau eines Live-Steam Modells 140 C der SNCF N-Scale Convention in Stuttgart: Hier waren auch Schweizer N-Bahner (SNS = Spur N Schweiz) mit rund 61 m Modullänge beteiligt. (portmann@spur-n-schweiz.ch) Anlagenbau: Das Modellbauteam Köln stellte im Dezember in München seine HO - Anlage nach rhätischen Motiven vor. Für alle Modellbahner, die die Anlage nicht sehen konnten, sei das Heft ans Herz gelegt, daß auf acht Seiten mit zahlreichen Farbfotos einen Eindruck vermittelt.
LOKI 01/2008: Vorbild: Die Auslieferung der Bemo-Mallet Ed 2 x 2/2 liefert den Hintergrund für die Geschichte dieses Vorbilds, das hauptsächlich als Vorspann eingesetzt wurde. Die besprochene Lok gab’s als Kleinserienmodell (SBB-CFF – Verwaltung) von Fulgurex; vergleichbar –allerdings nicht von der Leistung des Originals- ist die bayer. Mallet (Teil des Set 11604) oder die Zuckersusi (von Reitz), daneben, allerdings wieder eine Nummer größer, gab es die bayer. Mallet Gt 2 x 4/4 von Arnold, die ja streng genommen auch keine Streckenlok war, sondern vorwiegend Schubdienste leistete. MiWuLa Hamburg: Der neu eröffnete Abschnitt Schweiz ist im Dezember 2007 einen kurzen Bericht wert, beeindruckend ist das Open-Air-Konzert von DJ Bobo (auf der Anlage) zu dem sich 20.000 Preiserlein zusammengefunden haben. Zusätzlich sechs Fotoseiten im Januar-Heft 2008. Modell: Um Dioramen- bzw Modulbau dreht sich ein fallweiser Zwischenbericht von Peter Suter. Begonnen hat das Ganze mit dem Bau eines zweigleisigen Lokschuppens, der inzwischen Zentrum eines Dioramas wurde, das ständig weiterwächst, zumal fürs Hobby jetzt ein größerer Raum zur Verfügung steht; so sind zB die Fahrleitungen im Eigenbau entstanden. Dioramenqualität hat auch eine Om – Anlage mit dem zentralen Thema Bf Wiesen der RhB (13 Fotoseiten, sehenswert!) Eine Umsetzung des Themas in dieser Vollendung in unseren Maßstab ist unausführbar, trotzdem kann sie als Anregung dienen, schwerpunktmäßig landschaftliche Bereiche im Vordergrund mit edlen Materialien zu gestalten (Asoa und wie sie alle heißen) Interessanterweise hat der Autor sein erstes in LOKI vorgestelltes Diorama (April 2002) in Spur Nm gebaut und sich bereits während des Baus zum Wechsel entschieden.
LOKI 12/2007: Modell: In N nichts Neues. Interessant ist ein Editorial zum Thema Doppelentwicklungen (HO - SBB RAmTEE von Roco und RailTop) dem ich nicht zustimmen kann. Der Autor meint, jeder hat das Recht dazu, der Kunde hat das Glück, auswählen zu können. Ich fände eine fallweise Kooperation bei solchen Projekten sinnvoll, mit der sich Entwicklungs- und Formenkosten und damit auch der Endpreis reduzieren ließe, falls dies überhaupt gewünscht wird. Biller-Bahn: Der eine oder andere Modellbahner mag sein Hobby mit der Biller-Bahn begonnen haben, hier stellt ein Hardcore-Anhänger seine umfangreiche Spielbahn vor, außerdem wird kurz die Geschichte der Biller-Bahn aus Nürnberg gestreift. Für Interessenten und Gleichgesinnte gibt’s Kontaktadressen. MiWuLa Hamburg: Der neu eröffnete Abschnitt Schweiz ist einen kurzen Bericht wert, beeindruckend ist das Open-Air-Konzert von DJ Bobo (auf der Anlage) zu dem sich 20.000 Preiserlein zusammengefunden haben. Zusätzlich sechs Fotoseiten im Januar-Heft Technik – Anlagensteuerung: Mit dem 4. Teil wird der Bericht über die Steuerung einer rein technischen Anlage (ohne Landschaft) abgeschlossen. Es macht wenig Sinn, hier ins Detail zu gehen, der Artikel wendet sich an alle, die bei Steuerung per PC nicht erst bei den Grundlagen anfangen müssen. Gleiches gilt für den Bericht über die BLS-Anlage, deren 3. Teil vorgestellt wird. Der Umfang des Equipments übersteigt jede Heimanlage und mag für eine Clubanlage interessant sein (Netzteil wiegt 30 kg, Steuerung im Schrank 50 kg) Modellbau: Jeder Schweiz- oder Schmalspurfan wird vom Hobby Paul Linigers begeistert sein: Er baut Gebäudemodelle (zwar Spur 0) nach typisch Schweizer Vorbildern. Eine Umsetzung in unseren Maßstab fordert Kompromisse, die zahlreich abgebildetet Modelle geben gute Vorbilder ab und wären auf der Anlage oder dem Diorama Unikate. Sehenswert!! Mit dem Autor kann man unter sogar Kontakt aufnehmen. Aber Achtung: Er betreibt ein Hobby und keinen Versandladen!!
LOKI 11/2007: Neuheiten: Lematec (früher Lemaco) liefert die SBB Personenzug-Lok B ¾ in zwei Varianten (blau-grauer Kessel bzw ganz schwarz) aus. Die Lok war vorwiegend vor Personenzügen eingesetzt, zog aber auch gelegentlich gemischte Züge oder reine Güterzüge. Die klassischen braunen Weiacher Kies – Wagen gibt es im 3er - Set wieder von Arnold / Hornby (#6012). Im Unterschied zu den ehemaligen Arnoldwagen wurde ein anderes Vorbild gewählt. Der Wagenrahmen verjüngt sich zum Puffer hin und die Aufsätze sind von Anfang an vorhanden. Auch eine Kiesladung ist dargestellt. Eisenbahngeschichte: Der erste Züricher Bahnhof ist ein seltenes Anlagenthema, über das auf 10 Seiten mit zahlreichen alten Fotos berichtet wird. Interessant für den N-Bahner nur aus der historischen Sicht, da rollendes Material für uns nicht vorhanden ist. Digitalsteuerung: Aufbauend auf Teil II wird über die Erstellung eines elektronischen Stellpults anhand der STP-Software berichtet. Anlagengestaltung: Wenn man bei Detailaufnahmen in Spur 0 manchmal erst auf den zweiten Blick sieht, ob Original oder Modell, ist die Umsetzung eines Motivs in vergleichbarer Qualität bei H0 schon schwieriger. Nach Teil I im Oktober kommt hier die sehenswerte Fortsetzung mit vielen Tipps. Anlagenbau: Der Bericht aus Oktober über die BLS – Anlage wird komplettiert, ebenso auf 9 Fotoseiten die Vorstellung der Gotthard-Anlage um den Ort Wassen weitergeführt. Gerade die Fotoseiten enthalten Anregungen zu Zugkompositionen und Anlagengestaltung. Ganz nebenbei erfährt man die komplette Geschichte der Gotthardbahn. Eine „sparsame“ H0m – Anlage in Dioramaqualität nach RhB Vorbild hat ein Franzose gebaut und stellt sie auf 10 Fotoseiten vor. Er beschränkt sich auf einen Bahnhof mit Überhol- und Wartegleis mit etwas Güterverkehr. Das Thema ist –finde ich- auch für Nm keine schlechte Idee.
LOKI 10/ 2007: Neuheiten: Für Freunde der BLS bietet Lematec (ehemals Lemaco) drei unterschiedliche Modelle der Stangen-Ellok 5/7 an, erkennbar durch anders gestaltete Beschriftung (BLS, Lötschberg in Schattenschrift) oder geänderte Stirnlampen. Antrieb selbstverständlich über einen Faulhaber-Motor, alle fünf Treibachsen nehmen Strom auf, die Inneneinrichtung der Führerstände und des Maschinenraums wurden nachgebildet. Nur ein einziges Original ist im Verkehrshaus der Schweiz erhalten geblieben. Hobbytrain bringt den Roten Pfeil (mit Skianhänger) und den Blauen Pfeil der OeBB in die regale, wobei der Blaue Pfeil im Original inzwischen wieder seine rote Ursprungsfarbe trägt. Von Kato wird der TEE-Gottardo – Triebwagen ausgeliefert, der Test folgt im Novemberheft, ich füge ihn aber gleich hier ein. Vorbild für das realisierte Modell ist der Zug mit Nummer 1053, der 2003 aufgearbeitet wurde und für Sonderfahrten eingesetzt wird. Die „Kollegen“ , darunter der identische, in Grautönen lackierte und als EC eingesetzte Triebzug (Spitzname Graus Maus) wurden wegen Ausfällen durch Trafoschäden und Achsbrüchen von glanzvollen Verbindungen abgezogen und sozusagen nach unten durchgereicht, abgestellt und teilweise abgebrochen. Das Modell war vor Jahren bereits von Hobbytrain im Handel, bei der Neukonstruktion wurde einiges geändert, nicht unbedingt alles zum Besten: Die Wagenübergänge wurden verbessert und sorgen für ein geschlossenen Zugbild bei Kurvenfahrt, gleichzeitig dienen sie zur Verbindung der Wagen. Wo früher Schrauben das Modell zusammenhielten, sind die Teile heute geklipst, gerastet oder gesteckt; reparaturfreundlich ist das nicht. Der Antrieb (5-poliger Motor mit zwei Schwungmassen) befindet sich vorbildgerecht im Mittelteil und treibt jeweils die beiden äußeren Achsen der 3-achsigen Drehgestelle mit jeweils einem Haftreifen an. Jeder Wagen hat seine eigene Stromabnahme (Mittelwagen für Motor, die übrigen für Innenbeleuchtung), was aber auch ein großes Manko ist, dazu weiter unten. Die Fahrzeugoptik wurd dem alten Modell gegenüber in vielen Punkten verbessert, auch die Fahreigenschaften sind ausgezeichnet. Das einzige Problem sind schlecht ausgeformte Übergänge von der Ebene in die Steigung; da zwischen den Wagen kaum Spiel ist, wird der Zug aus dem gleis gehebelt. Leider wurde die beste Eigenschaft des alten Zuges nicht übernommen: die Wagen waren elektrisch gekuppelt, der Triebzug hielt so (bei Analogbetrieb) punktgenau vor einem Signal an. Jetzt bewirkt die Schwungmasse und die Stromabnahme im Mittelwage, daß der Zug an jadem Signal vorbeischießt oder der vordere Steuerwagen im Schattenbahnhof auf den Ausfahrtsweichen steht. Schade. Ich besitze das alte Modell, für das Zusammenstellen des Zugs mit den stromführenden Kupplungen war regelmäßig eine Portion Valium oder ein Schreikrampf fällig, das neue Modell wird im Fahrbetrieb Analogfahrern gleiches abverlangen. An sinnvolle Details, wie stromführende Kupplungen oder eine Diodenschaltung, die den Motor über den jeweils vorne laufenden Steuerwagen versorgt, wurde leider nicht gedacht. Resümee des Testers: „Wohl dem, der noch einen alten hat“. Anlagenbau: Auf 12 Seiten wird mit zahlreichen Fotos über eine Gotthard-Anlage mit dem Motiv Wassen berichtet. Der Erbauer hat zahlreiche Häusermodelle des Ortes nach Originalfotos selbst angefertigt, das Ergebnis ist sehenswert. Ebenfalls auf 12 Seiten wird über den Bau einer H0-Anlage mit den Thema BLS berichtet. Hier gönnt sich ein Privatmann eine Anlage, die Klubausmaße (rund 30 m²) hat. Ein Bahnhof ist eben mal 6 Meter lang, Wendel ermöglichen einen Höhengewinn von 1 Meter und mehr. Derzeit sind (da Analogbetrieb) ca 3.000 Meter Kabel verlegt, die Fahrzeit für eine Umrundung beträgt 12 bis 14 Minuten. Da ist viel Planung im Voraus nötig, auch darüber wird ausführlich gesprochen. Teil II folgt im November. Stationsschilder mit WORD erstellen ist für die meisten nichts Neues, im Oktoberheft findet sich eine ausführliche Anleitung, die auch Ungeübten ein Erfolgserlebnis ermöglicht. Die Modelleisenbahn-Freunde Köln eV sind allen ernsthaften Modellbahnern mit ihren Schauanlagen ein Begriff. Im Heft wird das aktuelle Projekt „Wiesen“ vorgestellt, das in München auf der Internat. Modellbahnausstellung (1. – 4.12.) vorgestellt werden soll. Anlagengestaltung: Wenn man bei Detailaufnahmen in Spur 0 manchmal erst auf den zweiten Blick sieht, ob Original oder Modell, ist die Umsetzung eines Motivs in vergleichbarer Qualität bei H0 schon schwieriger. Einige großartige Partien zeigt der Autor auf sechs Fotoseiten, Teil II folgt im Novemberheft. Digitalsteuerung: Aufbauend auf Teil I wird über den Ausbau der Steuerung anhand der STP-Software berichtet.
LOKI 09/2007: Neuheiten: Leider nichts zu melden außer N-tram – Modellen für Nm, da will ich dem Kollegen nicht ins Handwerk pfuschen. Vorbild: Eher exotisch in der Schweiz sind Diesellokomotiven. Aus der Absicht, auch noch nicht elektrifizierte Strecken weiter bedienen zu können, wurde ein Dieseltriebwagen projektiert, der auch noch ca 50 Tonnen Anhängelast befördern sollte. Während der Konstruktion wurde der Triebwagen immer kürzer, letztlich wurde eine Diesellok daraus, die eine grobe Ähnlichkeit mir der Ur-Re 4/4 hat. Gebaut wurden aber nur zwei Exemplare, eingereiht als Bm 4/4 II . In N gibt es kein Modell davon, Hag hat das HO-Modell herausgebracht. Der Artikel mit 12 Seiten ist mit zahlreichen Fotos (Original und Modell) sowie zahlreichen technischen Details und Typenskizzen versehen. Modell: Ein MUSS für SBB bzw BLS – Fans ist der Artikel (8 Seiten mit zahlreichen Fotos) über eine Anlage mit dem Thema Bietschtalbrücke. Interessanterweise sind es häufig Flachlandbewohner (hier ein Flame), die ein großes Faible fürs Gebirge haben und das Vorbild gekonnt ins Modell umsetzen. Er hat die Brücke maßstabsgerecht aus Messing selbst gebaut und in die passende Landschaft eingefügt . So ist aufgrund der Streckenführung ein Tunnel zwingend notwendig, oder eine Lawinengalerie kann nur hierher gehören. Wie gesagt: Äußerst sehenswert!!! Digitalsteuerung (hier ZIMO): Ganz anders präsentiert sich eine Anlage (zweiter Teil folgt im Oktober) ganz ohne Landschaft und Bäume und Häuser: Ziel des Erbauers war eine anspruchsvolle Streckenführung mit dichtem automatisierten Zugverkehr. Auf etwa 2,7 m² sind rund 30m Gleise in mehreren Ebenen verlegt, dies zeigt die Komplexität der Anlage, die ohne PC kaum steuerbar wäre. Zeitschrift: Interessant für RhB – Fans ist das aktuelle LOKI Spezial, das sich mit den Krokodilen Ge 6/6 I der RhB befasst. Geschichte, Aufbau und Funktion der Lok werden ebenso behandelt wie technische Veränderungen, ergänzt wird der Text mit zahlreichen Fotos und Zeichnungen. Wichtig: Die Sonderhefte werden nicht wieder aufgelegt, wer Interesse hat, sollte bald bestellen!
LOKI 06/ 2007: Neuheiten: Von WABU kommt für Oldie - Fans ein Postwagen Z 961 (hat was das Dach angeht eine Ähnlichkeit z.B. Abteilwagen Fl 8044 , der Wagenkasten ähnlich Fl 8040) Für Ep V – Fahrer gibt es einen 6-achsigen Doppelcontainerwagen (ein Jacobsdrehgestell) mit roten Containern in Rail-Cross-Beschriftung und farblich dazu passend eine Re 4/4 II sowie eine BR 185 in RailTraction Design mit deutscher und schweizerischer Zulassung (des Vorbilds) Anlagenbau: Auf zehn Farbseiten wird eine HO-Anlage (Mä) nach Schweizer Motiven vorgestellt. Der Erbauer legt vor allem Wert auf die Landschaftsgestaltung und vermeidet die häufigen „Maulwurfshaufen“. Ganz andere Größenordnungen findet der Bahnfan bei der RhB. Das Modellbahn-Team Köln hat sich die Station Wiesen -bekannt durch das imposante Brückenbauwerk- zum Vorbild genommen. Die Anlage ist im Entstehen begriffen und wird auf sechs Fotoseiten vorgestellt. In Düsseldorf war die Anlage noch im Bauzustand zu sehen, in München (1. – 4. Dezember) wird sie fertig sein. Modellbau: Daß Holländer eine enge Beziehung zur rhätischen bahn haben, dürfte bekannt sein. Ein aktiver Modellbahner aus den hohen Norden komplettiert seine Anlage mit selbstgebauten Gebäuden nach engadiner Vorbild. Für alle, die’s selber mal versuchen wollen, gibt der Artikel mit Vorbild- und Modellfotos zahlreiche Anregungen. Tipp zum Tunnelbau: Mir persönlich fällt immer wieder auf, dass Tunnels auf Modellbahnen nicht genügend Überdeckung haben, so dass bezogen auf die lichte Höhe des Tunnels direkt darüber ein Haus, vielleicht sogar mit Keller, steht. Da raufen sich Statiker die Haare. Gut, die Platzverhältnisse zwingen uns Modellbahner häufig zu solchen Maßnahmen, dann sollten aber besser Bäume drauf stehen und das fehlende Gelände kaschieren. Eine Ausrede für Tunnels, bei denen eigentlich ein Geländeeinschnitt reicht, liefert die Schweiz: Hier baut man zum Lawinenschutz Tunnels, die den Namen eigentlich nicht verdienen und maximal 3 – 5 Meter unter der Grasnarbe verlaufen (zB Lawinentunnel Mitschen bei Andermatt, Lawinentunnel Blitzingen).
LOKI 05/ 2007: Neuheiten: Einen Gepäck- und Magazinwagen der Gürbetal-Bahn mit offener Bühne (von der BLS übernommen) bietet WABU in drei Farb- und Beschriftungsvarianten an. SBB-Modellbahner der Epoche V werden sich über Wechselbehälterwagen der Cargo-Domino (SBB Cargo) und einen Hupa-Containertragwagen der Cross-Rail freuen. Anlagenbau: Der Wechsel von der einmal gewählten Spur zur kleineren oder größeren ist stets eine schwere Entscheidung. Zum einen stellt sich die Platzfrage, zum anderen wird so ein Spurwechsel teuer. Ein Schweizer hat alle Bedenken über Bord geworfen und stieg von HOm auf Om um, Vorbild ist –natürlich- ein Mix auf RhB und Bernina – Bahn. Wer eine Anlage plant, die auf Ausstellungen gezeigt werden soll, denkt in ganz anderen Kategorien als der Keller- oder Speicherbahner (ausgenommen die N-Bahner natürlich!) Die ca 15 Meter (!!) lange H0-Segmentanlage zeigt einen Vorstadtbahnhof mit großzügigem Gleisvorfeld sowie Rangier- und Industriegleisen. Die Streckenführung ist einfach, es gibt keine komplizierten Weichenstraßen, Kreuzungen oder DKWs fehlen ganz, nur so ist ein absolut sicherer Ausstellungsbetrieb machbar. Modell und Vorbild: Die Schweiz hat hunderte Bahnkilometer in Tunnels, da braucht es regelmäßige Wartung. Damit die Arbeiter vor Ort auch die Hand vor Augen sehen können, wurden die Tunnelbauzüge mit Strahlern ausgestattet. Mit wenig Werkzeug, LEDs und Phantasie lässt sich am Küchentisch ein solcher Wagen mit vorbildgerechten Funktionen herstellen. Sogar ein kompletter Schaltplan für einen Viessmann-Strahler liegt bei. Wer mag, kann die Funktionen natürlich auch digital schalten. Passend zum TGV-Weltrekord beschäftigt sich LOKI mit den SNCF-Weltrekordloks (CC7100 und BB 9004) vergangener Zeiten. (1954: 243 km/h; 1955: 331 km/h) Die 331 km/h wurden von einer CC (6-achsig) und einen Tag später von einer konkurrierenden BB (4-achsig) erreicht. Daß speziell die BB und die Gleise nach den Rekordversuchen technisch ziemlich mitgenommen waren, und modifiziert wurden, ist ja bekannt. Im anschließenden Modellteil werden die Varianten in allen Spurweiten vorgestellt. Von Roco gab es in N die Weltrekordlok in hell-dunkelgrün (1990; # 23236) und bereits vorher (1978; #2157A SNCF) mit den Varianten für die spanische RENFE sowie die NS ; von Ibertren gab es die CC 7100 in der komplett grünen spanischen Version. So richtig gründlich wurde bei den N-Modellen leider nicht recherchiert: Arnold hatte (ab 1973) sowohl die CC 7100 (#0238) als auch die BB 9200 in rot („Capitole“ #0248; bis 1980) und grün (#0249) im Katalog; 1977 wurde die CC 7100 nochmal (als Einmalversion #2332, das gab’s also schon damals) aufgelegt. Im Katalog 1994 ist die BB 25201 (#2471) für den „Mistral“ aufgeführt; der Lokkasten war grauweiß das Lüfterband dunkelgrau, oberhalb der Drehgestelle ein gelbes Band. Im Katalog 1997 (Arnold-Lima-Rivarossi) findet sich mit Originalfoto noch die Ankündigung der BB 25225 (#2486; als überarbeitetes Modell wie #2471) sowie der BB 25212 (als überarbeitetes Modell #2487) in silberblauer Corail-Lackierung. Meines Wissens wurden diese Modelle aber nicht mehr ausgeliefert; der traurige Hintergrund ist ja bekannt. Minitrix hatte –auch wieder als Einmalset- die CC 6500 (#12740) mit den farblich passenden (dunkelrot-silber) Grand-Comfortwagen (#15902; 15903) im Katalog 2003, bereits 1992 bot MT das Vorgängermodell, die „Maurienne“ (CC6544 # 12820), an. Bei Fleischmann gibt’s die BB 22300 (#7361), deren Pantos kurioserweise vorbildgerecht in eineRichtung weisen.
LOKI 04/ 2007: Neuheiten: Die BLS haben von der SBB eine Reihe Loks aus der ersten Serie der Re 4/4 II übernommen. WABU bietet jetzt dieses Modell mit BLS-Anschrift in rot mit einem Einholm-Panto. Hobbytrain bringt den lang angekündigten Roten Pfeil der SBB als erstes Großserienmodell (nach den Kleinserien von Bänniger und Fulgurex). Der Triebwagen ist komplett aus Kunststoff gefertigt und weist zahlreiche Details (Nietenreihen, Klappen, Lüfter) auf; die griffstangen sind einzeln angesetzt. Der Motor treibt ein Drehgestell an und besitzt (leider nur) eine Alibi-Schwungmasse. Die Platine –das ist eine gute Nachricht- ist für den Einbau eines Decoders vorbereitet. Anlagenbau: Eine 180 x 100 cm große N-Anlage fertigte ein Profi nach konkreten Vorstellungen des Auftraggebers. Schwergewicht sind Fahrstrecken und Landschaft, der zweigleisige Kreuzungsbahnhof ermöglicht mit zwei Schattenbahnhöfen einen automatisierten Fahrbetrieb mit sieben Zügen. Aus der Feder des Anlagenbauers Loisl stammt der Vorschlag für eine U-förmige Anlage. Den einen Schenkel dominiert ein 5-gleisiger Durchgangsbahnhof, angebunden ist eine schmalspurige Überland-Straba oder eine Linie wie etwa die RhB, die auf dem rechten Schenkel eine landschaftsbetonte Paradestrecke haben. Die normspurige Hauptbahn findet im Wesentlichen nur im Bahnhof statt. Tinplate: Liebhaber solcher Modelle haben häufig auch eine „richtige“ Modellbahn zuhause, vielleicht findet sich unter unseren N-Bahnern auch ein Tinplate-Friend. Peter Beck kam über Märklin-H0 zur Spur N und wechselte dann zur Spur 0. Auf zehn Fotoseiten stellt er seine Anlage vor, die sich nach Weihnachten für einige Tage im Wohnzimmer ausbreiten darf. Literatur: LOKI liefert Ende April ein Sonderheft über die Re 4/4 I (Original und Modelle) aus. Erfahrungsgemäß sind die Hefte schnell vergriffen und werden nicht mehr aufgelegt. Also bei Interesse rechtzeitig unter buchversand@fachpresse.ch bestellen!
LOKI 03/ 2007: LOKI-Messebericht aus Schweizer Sicht: Arnold: Die ehemaligen N-Spur Modelle von LIMA / Rivarossi und Arnold werden künfitg als Arnold-Modelle geführt. Neu bzw überarbeitet kommt der Schienentraktor TmII (ehemals AR 2076) in roter Farbgebung mit neuem Antrieb, ebenfalls überarbeitet wird die el. Rangierlok Ee 3/3 der SBB (ehemals AR 2426 ) in braun. Ebenfalls wieder aufgelegt werden die SBB Krokos in braun und grün, ein eingebauter Decoder sollte hier Pflicht sein, schon der Minitrix-Konkurrenz wegen. Der Eigeneinbau eines Decoders ist aufgrund der nötigen Fräsarbeiten sehr aufwendig, ich weiß ein Lied davon zu singen. Die Optik des Antriebs spricht eindeutig für Arnold. Für Ganzzüge geeignet sind die Hüntwangen – Kieswagen (3er – Set), deren Bedruckung wesentlich feiner ist als zB der Lima-Waggons. Auf Basis des klassischen Schweizer Güterwagens K2 werden zwei 3-er Sets Bierwagen mit sehr feiner Bedruckung angeboten. In Konkurrenz zu Minitrix tritt Arnold mit den Rheingoldwagen in rot-creme Kato: Rote und blaue Pfeile der SBB mit Einachsanhänger für den Wintersport wurden in zwei Varianten (Modifizierungen des Dachs) vorgestellt, ein echtes Highlight ist der Gottardo der SBB in TEE-Farben. Hoffentlich ist den Technikern eine gute neue Lösung für die stromführenden Kupplungen eingefallen, ebenso sollte es einen neuen Antrieb geben. Ich habe das alte (Hobbytrain) Modell, das leider nur gut für die Vitrine ist. Fleischmann: Jetzt haben die N-Bahner ein Großserienmodell des Steuerwagens für die Zürcher S-Bahn, die passende Lok Re 450 wird schon ausgeliefert. Fulgurex: Das Schweizer Unikum Halbesel der BLS kommt schon im Frühjahr in der braun-grünen Ursprungsausführung mit zwei Pantos sowie ganz in grün mit einem Panto. Lemaco / Lematec: Aus hier ein Vorbild nach der BLS: Die Stangenlok Be 5/7 wird schon im Frühjahr in drei Versionenlieferbar sein, ebenfalls im 1. Halbjahr steht die SBB-Dampflok B ¾ in den Regalen. Sehr erfreulich ist, daß fürs nächste Jahr die Ae 6/8 der BLS geplant ist, ein schönes Vorbild, das eine Neuauflage verdient hat. Minitrix: Dem Gotthard- und TEE – Fieber der Märklin-Mutter folgend kommt bei MT das SBB-Kroko in der braunen Ursprungsversion mit Decoder und Glockenankermotor in den Handel, dem RAm-TEE – Modell wurde Sound verpaßt (Diesel, Bremsen…), schöner wäre es meiner Ansicht nach gewesen, wenn man sich Gedanken wegen der unsäglichen Drehgestellaus-schnitte gemacht hätte. Nur in der Schweiz wird die Diesellok Am 842 im Cargo-Design erhältlich sein. Im gleichen Design kommt die neukonstruierte Re 482 in aktueller Technik (Decoderschnittstelle, 5-poliger Motor mit zwei Schwungmassen, KKK). N-Tram (Nm): Das Basler Drämmli in feinster Messing-Handarbeitsausführung wird ab März bei Hammerschmid im Programm sein. Drei Versionen stehen zur Auswahl, angetrieben werden die Winzlinge mit einem Glockenankermotor.
Anlage: Nach Motiven der Albula-Bahn hat Hanspeter Hämmerli seine HOm – Anlage gestaltet und stellt sie auf zehn Fotoseiten vor. Dem Vorbild entsprechend lebt die Anlage weniger vom intensiven Fahrbetrieb, sondern von den kleinen Szenerien rechts und links der Strecke. Modell und Vorbild: Direkt im Anschluß an diese Anlage werden die Triebwagen der RhB-Stammstrecke im Original und Modell vorgestellt. Leider haben wir N – Bahner (bzw Nm-Bahner und davon auch nur, wer das Glück hatte, einen zu ergattern) „nur“ das Modell des Bernina-Triebwagens von Lok 14, trotzdem ist der Artikel für alls Fans der RhB interessant. Bei uns geht der Winter sang- und klanglos zu Ende, bei der SBB muß mit Schnee das ganze Jahr gerechnet werden. Ein Modellbahner hat sich die Schneeschleuder Xrot.m 96 als Vorbild genommen und in Spur O ein Funktionsmodell gebaut. Durchaus sehenswert!
LOKI 02/ 2007: Modell und Vorbild: Wohl nicht unbedingt eine Passion der N – Bahner ist Life-Steam, trotzdem gibt es ja Maßstab-Zwitter. Drei Schweizer Modellbauer präsentieren ihre Loks der D-Class nach englischem Vorbild (Achsfolge 4-4-0) Die Lok hat eine grobe Ähnlichkeit mit der BR 36 der DR (Arnold 2545 oder 2546), der Tender ist dagegen dreiachsig. Anlage: Auf zehn Seiten wird eine L-förmige HO-Anlage auf begrenztem Raum vorgestellt. An dieser Anlage gefällt mir, daß der Erbauer mit sichtbaren Fahrstrecken sparsam umgeht und so ein gutes Verhältnis zwischen Landschaft und Bahn gefunden hat. „Kein Platz“ als Ausrede gilt nicht, das wird auf sechs Seiten mit einer Stadttram-Anlage (HO-Maße 100x55 cm) gezeigt. Für US-Fans aller Maßstäbe könnte eine Modulanlage in 1:48 sehenswert sein. Die Züge sind auf einem Hi-Rail Dreileitergleis unterwegs. Über die Anlage wird auf zehn Farbseiten berichtet, eine 30-minütige DVD (30 SFr) kann über Telefon 0041-44-8103926 bestellt werden. Anlagenbau: „Kein Platz“ gilt auch nicht als Ausrede, wenn die Tiefe für dem Minimalradius nicht reicht. Warum nicht mal ein Diorama bauen? Auf sechs Seiten werden mit zahlreichen Fotos die Einzelschritte von der Planung bis zur Fertigstellung detailliert beschrieben. Sehr instruktiv!!! Vorschau: Im März bringt LOKI voraussichtlich einen Modell-Vorbild Artikel zum Thema Stammnetz-Triebwagen der RhB. Auch wenn wir N-Bahner da nicht sehr verwöhnt sind (wir haben „nur“ den Bernina-Triebwagen von LOK 14) sollten sich alle Schmalspurfans Schweizer Bahnen rechtzeitig um dieses Heft bemühen!
LOKI 01/ 2007: Anlagenbau: In der schweizerischen US – Szene ist Paul Dell’Ava kein Unbekannter. Klar, daß sein Betriebsthema im „Wilden Westen“ der 50er und 60er angesiedelt ist und daß auf dieser Nebenbahn Dampfloktraktion angesagt ist. Notorischer Platzmangel (auch dem N-Bahner nicht unbekannt) hat ihn auf die Idee einer Doppelstock – Anlage gebracht: Im „Erdgeschoß“ findet vor allem Landschaft mit langen Fahrstrecken statt, die weitgehend fertiggestaltet ist. Ein angedeuteter Ort mit kleinem Kopfbahnhof gibt Gelegenheit, zahlreiche Geschichten und Szenen darzustellen. In der „1.Etage“ wird am Aufbau von „Ghost Town“ noch intensiv gearbeitet, wobei der Autor (wie wohl jeder Modellbahner) hofft, nie ganz fertig zu werden. Die ehemalige Schmalspurstrecke Bellinzona – Mesocco (Misox) ist das Thema einer Segmentanlage (in H0m), deren Bahnhofteil eben fertiggestellt ist. Auf acht Fotoseiten wird darüber berichtet, bei einem Foto muß man zur Unterscheidung Vorbild-Modell mehrmals hinsehen. Die Bahnanlagen sind vorbildgerecht sparsam, der Erbauer legt Gewicht auf stimmige Details. So wurden Gebäude vor Ort fotografiert, vermessen und aus Polystyrol, Holz und Gips nachgebaut. Sehenswert!!! Anlagenplanung: Als Ehrerbietung für den vor kurzem verstorbenen Loisl bringt das aktuelle Heft einen Anlagenvorschlag nach Bündner Motiven für die LGB, der natürlich genausogut in Nm umgesetzt werden kann. Auf einem Loisl – Vorschlag basiert das Kleindiorama eines Lokdepots (bei uns ist das ein kleines BW), das Martin Glarner zur Präsentation seiner Loks realisiert hat. Auch hier: Sehenswert!!! Technik: Kein Loktest ohne Zugkraftmessung. Natürlich will der Käufer wissen, ob seine „Neue“ vorbildgerechte Züge bespannen kann. Eine pfiffige Lösung, wie die Power bereits vorhandener Loks mit Haushaltsgeräten (Küchenwaage!) gemessen werden kann, hat sich ein Modellbahner überlegt und gibt den Bauplan weiter. Eine kleine Bastelei, die selbst zehndaumige Kollegen schaffen! Modellbau: Zur Jahreszeit paßt ein Vorschlag zur Häuserbeleuchtung: Für die weihnachtliche Innen- und Außendekoration gibt es ein unendliches Angebot von Lichterketten, die umgerechneten Stückpreise der einzelnen Lämpchen sind unschlagbar günstig. Der Autor gibt eine kurze Einführung in Vor- und Nachteile der Schaltungsarten und warnt zu Recht vor dem Betrieb kompletter Ketten mit 220 Volt auf der Anlage. Dazu möchte ich ergänzen, daß es auch Lichterketten mit ca 100 Birnchen für 12 Volt (incl. Netzstecker) gibt! Steuerungstechnik: Im 3. Teil der Reihe über die PC-Steuerung (Teil 1 Heft 10/2006 – Teil 2 Heft 11/2006) einer Anlage wird zunächst die Einteilung in Blockabschnitte behandelt und die Methoden der halb- oder vollautomatischen Steuerung. Der Autor nennt zunächst (unabhängig vom Hauptthema Train-Controller - Software) die bekannten Steuerungsmöglichkeiten (Reed-Kontakte, Schaltgleise, Lichtschranke, Reflexlichtschranke, Rückmelder, Belegtmelder) mit Vor- und Nachteilen und geht dann über zum Thema Train-Controller, das schnell sehr speziell wird. Tip des Autors zum nachträglichen Einfügen von Trennstellen an beiden Gleisen: Die Schienenstränge etwas versetzt mit einem Trennschleifer auftrennen, die Lücke mit einem Kunststoffplättchen und Sekundenkleber füllen und abschleifen..
|
|